Klimawandel


Durch den beschleunigten Klimawandel tragen immer mehr Pflanzen zur selben Zeit Blüten. Dies stellt ein enormes Problem dar.
Bienen sammeln vorzugsweise Nektar und durch diese Konzentration an blühenden Pflanzen kann in manchen Fällen nur eine unzureichende Menge an Pollen gelagert werden. Pollen brauchen mindestens 14 Tage für die Fermentation durch Enzyme, die die Bienen den Pollen hinzufügen. 
Erwachsene Bienen können frische Pollen verdauen, aber die Brut nicht! Sie haben noch keine Enzyme in ihrem Verdauungstrakt und müssen sich daher von vorverdauten oder fermentierten Pollen ernähren.
Durch den Klimawandel funktioniert das System der zweiwöchigen Lagerung nicht mehr. Bienen  halten sich an diesen Zeitraum, aber da der Nachschub bei schlechtem Wetter manchmal völlig unterbunden wird, können die Pollen nicht vollständig fermentieren. 
Diese unzureichende Menge an vorverdauten Pollen hat den negativen Effekt, dass sich die Brut einen unzureichenden Fettkörper anlegt, der nach der Geburt nicht mehr weiter aufgebaut werden kann. Die Brut während der Larvalphase ist von solch großer Bedeutung, dass sie normalerweise in einem Überfluss an Nektar und Pollen aufwachsen sollte. Aufgrund der kürzeren Blütezeit gibt es jedoch eine unzureichende Menge an Pollen in den Bienenstöcken, die bereits fermentiert sind. Aus diesem Grund füttern die Bienen die Brut zur Lösung auch mit frischen Pollen. Allerdings gelangen dadurch mehr Abfallstoffe in den Verdauungstrakt der Bienen, die somit ein leichtes Opfer für verschiedene Krankheitserreger sind.

 

 

 

 
 
     
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